SOIN School for Social Innovation in Eastern Europe

SOIN School for Social Innovation in Eastern Europe

Wegen ineffizienter öffentlicher Verwaltung ist der Staat in vielen Ländern Osteuropas oft nicht in der Lage, Antworten auf die modernen Herausforderungen der Gesellschaft zu finden. Besonders gefragt sind in dieser Situation Social Entrepreneurs, die an der Grenze zwischen Zivilgesellschaft und Unternehmertum arbeiten und sich mit Problemen der sozial benachteiligten Gruppen, Flüchtlingen, Umwelt und Jugendarbeitslosigkeit befassen.

Bereits in 2015 haben wir im Rahmen der Social Entrepreneurship School „Eastern Partnership“ 15 jungen Hoffnungsträgern aus Belarus, Russland und Ukraine eine Perspektive zur Verwirklichung ihrer Ideen geboten, sie zur Bildung von Startups im Bereich Soziale Innovationen animiert und somit einen Beitrag zur Entwicklung der Zivilgesellschaft in den Regionen geleistet. In intensiven Kursen, die wir in Zusammenarbeit mit Impact Hub Berlin durchgeführt haben, bekamen die jungen Sozialunternehmer das Rüstzeug, mit dem sie nun in ihren Herkunftsländern ihre eigenen sozialen Startups gründen.

In 2016 weiten wir das Programm aus. Wir gründeten die SOIN School for Social Innovaton and Entrepreneurship und bieten in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in 13 osteuropäischen Städten – von Brest bis Wladiwostok – jeweils bis zu 20 jungen Menschen Bildungsprogramme zu Grundlagen des Sozialunternehmertums an. Die besten Ideen, die aus diesen Workshops hervorgehen, entwickeln wir im November weiter. Wir laden 15 Jungunternehmer nach Berlin ein und helfen ihnen in Zusammenarbeit mit deutschen Experten, ihre sozialen Projekte auf die Beine zu stellen. Die besten davon werden Anschubfinanzierungen bekommen. Der Prozess ihrer Ausarbeitung wird im Rahmen eines Inkubations-Programms beschleunigt.

Das Projekt Social Entrepreneurship School „Eastern Partnership“ wird gefördert von:

Auswärtiges Amt