Kunst zum Dialog

Kunst zum Dialog

Austausch, Diskussionen und Ausstellungen in den Krisengebieten der Ukraine, Georgiens, Russlands, Aserbaidschans und Armeniens.

Bereits in 2015 haben wir im Rahmen eines 6-tägigen Workshops in Berlin bei elf Teilnehmern aus Krisenländern ein neues Verständnis von Kunstpolitik geprägt, ihren Blick auf die Möglichkeiten von Kooperation mit Kulturpolitikern geschärft und sie befähigt, künstlerische Mittel zur Freidensschaffung, -Sicherung und -Konsolidierung einzusetzen. Wir gingen den Fragen nach der Beziehung von Kunst, Politik und Gesellschaft in (Post-)Konflikt-Regionen nach und multiplizierten die Erkenntnisse in Charkow und Kiew, Moskau und St. Petersburg, Tiflis, Baku und Eriwan. Wir veranstalteten zwischen dem 17. und 19. Dezember 2015 zwei kreative Workshops in Charkow, beleuchteten den Ukraine-Konflikt und animierten russische und ukrainische Künstler zur friedlichen Zusammenarbeit. Auch das Zentrum für zeitgenössische Kunst in Woronesch multiplizierte die in Berliner Workshops erworbenen Kenntnisse: Ähnlich dem abschließenden runden Tisch in Charkow, fand dort am 22. Dezember 2015 eine öffentliche Diskussion zum Thema „Soziale Rolle der Kunst“ statt. Dabei diskutierten junge Kreative, Sozialpädagogen und Juristen über die Möglichkeiten und Grenzen der politischen Kunst im Friedenskonsolidierungsprozess nach dem russisch-ukrainischen Konflikt.

Im Jahr 2016 arbeiteten 15 junge Fotografen und Künstler an Kunstresidenzen in Tbilisi, Baku, Erewan, Kiew und Woronesch an ihren Projekten zum Thema Konflikt. Die Projektergebnisse – Fotoreihen, Interviews, Kunstobjekte – erscheinen im Kunstbuch „Art out of conflict“.

Das Projekt „Kunst als Brücke zum Dialog in Osteuropa“ wird gefördert von:

Auswärtiges Amt