Kreativität, die Gesellschaft stärkt – SOIN School in Kiew

Kreativität, die Gesellschaft stärkt – SOIN School in Kiew

Kreativwirtschaft stärkt Zivilgesellschaft. Die Paneldiscussion mit Experten und Sozialunternehmern im Kiewer „Chasopys EduSpace“ hat das in einer eindrucksvollen Reihe an Projekten gezeigt. Vom 19.-20. August fand dort eine Workshop Serie zu Perspektiven der europäischen Zusammenarbeit im Rahmen von Sozialunternehmertum statt. Dominka Szyszko, Sozialunternehmerin aus Berlin, zeigte das Projekt „Querstadtein –Berlin anders sehen“, ein gutes Beispiel für eine kleine Initiative, die mit alternativen Touren durch Berlin Brücken zwischen Bürgern der Stadt baut. Ehemals Obdachlose und neuangekommene aus Syrien eröffnen ihre Perspektiven. Die ukrainische Sozialunternehmerin Svitlana Bovkun stelle das Projekt „Kyiv Maker Faire“ vor. Das Projekt eröffnet Jugendlichen neue Perspektiven und fördert...

Kreativwirtschaft in Belarus

Kreativwirtschaft in Belarus

Im weißrussischen Brest, etwa 5 km von der EU-Grenze entfernt, präsentierten und erarbeiten am 31. August 2017 über 20 Teilnehmer Konzepte für nachhaltige Kreativwirtschaft in Belarus. Im Kulturzentrum „Krylja Holopa“ ging es dabei auch um das Potenzial und Zukunftsperspektiven für die Kreativwirtschaft und ihren Beitrag zur Förderung der Zivilgesellschaft. Experten aus Minsk und Berlin sowie erfolgreiche Projekte aus der lokalen Kunstszene stellen sich vor. Darunter auch Valentina Kiseljowa, die seit einigen Jahren in Minsk einen Anziehungspunkt für Kreative in der Galerie «Ў» geschaffen hat. In der Gründungsphase waren Sponsoren aus der Wirtschaft maßgeblich für die Entwicklung des Ausstellungszentrums. Inzwischen bietet...

Impact Pre-Accelerator 2017

Impact Pre-Accelerator 2017

Seit 2015 gibt es unsere Schule für Soziale Innovationen – Soin School. Inzwischen haben mehrere Hunderte engagierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an dutzenden Seminaren für Sozialunternehmertum, Workshops für Grüne Wirtschaft in Sibirien, nachhaltige Landwirtschaft in Westbelarus, Kreativwirtschaft in der ukrainischen Hauptstadt und den Fortbildungprogrammen in Berlin teilgenommen. Im Herbst 2017 stellen wir ein neues Programm zum Ausbau des internationalen Netzwerks sozialer Innovatoren in Osteuropa und zur Förderung junger sozialer Startups vor. Das Pre-Accelerator Programm hat zum Ziel, die Projektmanager und junge Sozialunternehmer bei der Entwicklung ihrer Geschäftskonzepte zu unterstützen. Vom 1. Oktober bis 1. Dezember arbeiten 15 Teilnehmer aus Belarus, Russland und...

Ausschreibung: Praktikum im Projekt zum Sozialunternehmertum in Osteuropa

Ausschreibung: Praktikum im Projekt zum Sozialunternehmertum in Osteuropa

Das Projekt Social Innovation School ‚Eastern Partnership‘ fördert die Expertise und überregionale Vernetzung von Sozialunternehmern in Osteuropa. Das Praktikum bietet praktische Erfahrungen in der Umsetzung eines innovativen internationalen Projekts in Zusammenarbeit mit führenden zivilgesellschaftlichen Akteuren und Sozialunternehmern aus Russland, der Ukraine und Belarus. Wir suchen:

 Studenten höherer Semester für ein Teilzeitpraktikum im Projekt Social Innovation School ‚Eastern Partnership‘ für September-Dezember 2017 (genaue Praktikumsdauer kann nach Absprache festgelegt werden) in unserem Berliner Büro. Aufgaben: – Unterstützung im Eventmanagement in Deutschland und Osteuropa – Mitarbeit bei Recherchen und Antragsstellung – Unterstützung bei Abrechnungen und allgemeinen Geschäftsabläufen Anforderungen: – Eigenverantwortlichkeit – Organisationsfähigkeit – Social...

Geschichtslehreraustausch Nürnberg-Charkiw

Geschichtslehreraustausch Nürnberg-Charkiw

Je 7 (angehende) Geschichtslehrer aus der Metropolregion Nürnberg und der Region Charkiw in der Ukraine verbringen als Gruppe von 14 Teilnehmern gemeinsam je eine Woche in Nürnberg und Charkiw, besuchen authentische Orte der Geschichte des Nationalsozialismus, des 2.Weltkriegs, des Holocaust und der stalinistischen Repressionen. Dazu zählen u.a. die NS-Dokumentationszentren in München und Nürnberg. Das Gesehene und Erlebte wird anhand von thematischen Schwerpunkten wie Faschismus, Führerkult, Totalitarismus, Menschenrechte als Antithese zu Rassengesetzen und Vernichtungskrieg diskutiert und reflektiert. Die gewonnenen Erkenntnisse und vertieften Einblicke sollen den Unterricht bereichern und das gegenseitige Geschichtsverständnis fördern. Das Projekt wird von der Stiftung EVZ im Rahmen...

Kunst als Brücke zum Dialog

Kunst als Brücke zum Dialog

Austausch, Diskussionen und Ausstellungen in den Krisengebieten der Ukraine, Georgiens, Russlands, Aserbaidschans und Armeniens. Bereits in 2015 haben wir im Rahmen eines 6-tägigen Workshops in Berlin bei elf Teilnehmern aus Krisenländern ein neues Verständnis von Kunstpolitik geprägt, ihren Blick auf die Möglichkeiten von Kooperation mit Kulturpolitikern geschärft und sie befähigt, künstlerische Mittel zur Friedensschaffung, -Sicherung und -Konsolidierung einzusetzen. Wir gingen den Fragen nach der Beziehung von Kunst, Politik und Gesellschaft in (Post-)Konflikt-Regionen nach und multiplizierten die Erkenntnisse in Charkow und Kiew, Moskau und St. Petersburg, Tiflis, Baku und Eriwan. Wir veranstalteten zwischen dem 17. und 19. Dezember 2015 zwei kreative...

Karikaturen-Ausstellung

Karikaturen-Ausstellung

Seit der Antike sind karikierende Darstellungen mit ihrer Kritik an bestehenden Werten und an prominenten Persönlichkeiten ein fester Bestandteil der Satire. Dass das Medium der Karikatur über eine enorme Macht verfügt, wurde spätestens klar, als Großmächte während der Kriege diese „Waffe“ massiv für Propaganda nutzten. Insbesondere in den totalitären Regimen Deutschlands und der Sowjetunion wurde Karikatur zum wichtigen Kanal für die Verbreitung von Feindbildern. In den Gesellschaften mit etablierter Meinungs- und Pressefreiheit agieren Karikaturisten bisweilen als Mythbusters. Sie dekonstruieren sowohl „große Erzählungen“ als auch „große Männer“ und überzeichnen sie zu den Karikaturen ihrer selbst. Dies macht sie einerseits zur Zielscheibe,...

European Associates: Praktika in Nordbayern

European Associates: Praktika in Nordbayern

In 4-8 wöchigen, unbezahlten Kurz-Praktika in Unternehmen, NGOs und Behörden sammeln Menschen aus der Ukraine, der Republik Moldau und Georgien praktische Erfahrungen in Nordbayern. Auf diese Weise sollen die beruflichen Perspektiven der Teilnehmer verbessert und ihr Horizont erweitert werden. Des weiteren werden neben der Europäischen Integration der beiden Länder auch Kontakte zwischen Teilnehmern aus der Ukraine und der Republik Moldau gestärkt werden. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert. Für weitere Informationen zur Teilnahme und Fragen steht der Projektleiter Andrej Novak per Email unter anovak@dekabristen.org zur Verfügung.

Social Innovation School Berlin

Social Innovation School Berlin

Seminare, Herbstschule und Akzelerationsprogramm für Changemaker aus Belarus, Russland und Ukraine Wegen ineffizienter öffentlicher Verwaltung ist der Staat in vielen Ländern Osteuropas oft nicht in der Lage, Antworten auf die modernen Herausforderungen der Gesellschaft zu finden. Besonders gefragt sind in dieser Situation Social Entrepreneurs, die an der Grenze zwischen Zivilgesellschaft und Unternehmertum arbeiten und sich mit Problemen der sozial benachteiligten Gruppen, Flüchtlingen, Umwelt und Jugendarbeitslosigkeit befassen. Seit 2015 nehmen jährlich Hunderte junge Hoffnungsträger in Belarus, Russland und Ukraine an den Seminaren für Sozialunternehmertum teil und bekommen das Rüstzeug, mit dem sie nun in ihren Herkunftsländern ihre eigenen sozialen Startups gründen. In...

Podiumsdiskussion: Kriegspartie? Strategien Russlands im Ukraine-Konflikt

Podiumsdiskussion: Kriegspartie? Strategien Russlands im Ukraine-Konflikt

Podiumsdiskussion mit: Alexander Morozov, Chefredakteur von Russkij Journal (Moskau) Prof. Hans-Henning Schröder, Chefredakteur von Russland-Analysen Seit einem Jahr dauert der Krieg in der Ostukraine an, der Tausende Tote und mehr als eine Million Flüchtlinge gefordert hat. Zahlreiche Bemühungen internationaler Akteure trugen meistens lediglich zur vorübergehenden Waffenruhe bei, die in kurzer Zeit durch Artilleriebeschüsse und erbitterte Gefechte unterbrochen wurde. Das Friedensabkommen Minsk I konnte zur langfristige Lösung des Konflikts kaum beitragen. Auch die im Rahmen des Minsk II erzielten Vereinbarungen zur Waffenruhe drohen zu scheitern. Die prorussischen Aufständischen der sogenannten Volksrepubliken DNR und LNR beschuldigen die ukrainische Seite wegen der Eskalation...

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